Beginn
Mo., 02.03.2026, 18:00 - 19:30 Uhr
In den 1920er-Jahren kam es zu einer Gründungswelle jüdischer Sport- und Jugendvereine, deren vielfältige Tätigkeiten einen faszinierenden Bestandteil jüdischen Lebens vor der NS-Zeit ausmachten. Spätestens mit der systematischen Ausgrenzung ab 1933 bildeten diese Vereine dann oftmals einen letzten Rückzugsort für viele Jüdinnen und Juden. Anhand umfangreicher Archivmaterialien zur Mainzer Ortsgruppe des Bundes deutsch-jüdischer Jugend beleuchtet der Historiker Henrik Drechsler deren Geschichte und die Geschichte weiterer Vereine. Besondere Erwähnung findet dabei der Mainzer Rechtsanwalt Max Tschornicki und sein bisher kaum bekanntes Engagement in der jüdischen Jugendarbeit.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Haus des Erinnerns - für Demokratie und Akzeptanz